JAMOOR®

Lyrical Dance im Jazz/ Modern & Oriental Style

 

Auch für den Orientalischen Tanz ist es unerlässlich, sich in anderen Tanzarten fortzubilden. So nehme ich regelmäßig an Workshops im Jazz/Modern Dance und es bereitet mit große Freude. Es verbessert die Körperhaltung, die gesamte Ausstrahlung beim Tanz und natürlich auch die Beweglichkeit. JAMOOR® ist für alle, die gerne über den tänzerischen Tellerrand schauen, etwas für sich, ihre Haltung und Beweglichkeit tun möchten.

 

Dieser Stil bindet klassische Tanzeinflüsse mit ein. Ein fließender Übergang von Modern & Jazz Dance zu Orientalischen Tanz. Alles für den "normal" tanzenden Mensch konzipiert. Entweder als Warm Up bestehend aus einer kleinen Bewegungskombi, wie Stretching und Technik. Oder wir erlernen Schrittfolgen, die dann zu einer tollen Choreographie "vertanzt" werden.

 

https://www.youtube.com/watch?v=REIyUjBIrRw

 

https://www.youtube.com/watch?v=priiTSSS1-A

Wo hat Ballet seine Wurzeln?

Mein Prüfungsthema war u.a. der Muwashahat (Muhaschahat) in der Orientalischzen Tanzausbildung. So erfuhr ich beim Recherchieren u.a. dies:

 

Auszüge aus meinem Referat:

 

Muwashahat - Andalusischer Tanz

 

getanzte Geschichte aus der Zeit der Mauren

 

 

Wichtig: Mit dem Flamenco hat der arabisch-andalusische Tanz nichts zu tun, denn erst die Zigeuner brachten im 15. Jahrhundert die Flamencomusik nach Spanien, also kurz bevor die Araber das Land wieder verließen. Allerdings legten die Tanzbewegungen angeblich den Grundstein für die typischen Übungen des klassischen Balletts, welches sich ab dem 17. Jahrhundert ebenfalls als höfischer Tanz entwickelte.

Später war Ludwig der XIV. (17. Jhd.) ein Förderer des Hoftanzes, aus dem das klassische Ballett entstand.
Die erste Ballettschule wurde in Frankreich gegründet ......

 

Tanzstil

Der andalusische Tanz ist ein sehr elegant-weiblicher, damenhafter Tanzstil, mit dem oft Melancholie ausgedrückt wird. Von der Herkunft ein Hoftanz, kommen selbstverständlich auch stilisierte Verbeugungen und tiefe Kniebewegungen vor - aber alles sehr elegant und dezent. Wer Arabesquen liebt, der liebt auch den andalusischen Tanz - hier findet man alle Variationen dieser Drehung ebenso wie geschmeidige Hüftbewegungen zum Takt der Musik. Besonders beliebt ist die "andalusische Acht", die eine gute Balance und Isolation erfordert, da hier nur die Hüfte ausladend arbeiten soll, ohne dass der Körper kippelt oder die Arme rudern. Und zu den Armen sei zu sagen: Elegant, graziös, anmutig: Schlangenarme, traurige Denkerposen, Wellenbewegungen mit den Armen sind hier prominent....

Bezüglich der Beinarbeit lässt sich zusätzlich zu der Drehfreudigkeit des Tanzes noch anmerken, dass die Tänzerinnen sowohl gleitende Passagen tanzen, als auch stolze Schritte tanzen.....

 

Im 8. Jahrhundert gelang es muslimischen Truppen, die von Arabien aus bereits ganz Nordafrika erobert hatten, erfolgreich von Marokko nach Spanien vorzustoßen. Noch heute ist die südlichste europäische Landspitze Gibraltar, abgeleitet ....

 

Die Muslime hatten aufgrund ihrer Kulturtoleranz eine hohe Akzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung, und so entwickelte sich in Al-Andalus während der nächsten 800 Jahre ein Zentrum der arabischen Kultur. .......

 

Musiker kamen nach "Al-Andalus" und brachten die persische Musik und Mode mit. Die Musikinstrumente erfuhren eine interessante "Vereinheitlichung", so erhielt die Oud z.B. eine 5. Saite.

 

 

Copyright: Claudia Lankeit

So kann man also sagen, der Orientalische Tanz war schon immer irgendwie mit dem Ballet verbunden. 

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